Goldwaschen

Goldwaschen im Raurisertal


Dieser Sportart liegt eine jahrhunderte lange Geschichte zu Grunde. Der Goldbergbau im Raurisertal hat große Tradition. Nachdem im vorigen Jahrhundert der Goldbergbau eingestellt wurde, haben sich nur noch einige als Goldwäscher versucht. Nun stehen drei schöne Goldwaschplätze Einheimischen sowie Gästen zur Verfügung. Mit fachkundiger Anleitung werden Sie zum richtigen "Schatzsucher" und mit etwas Glück auch zum glücklichen "Schatzfinder".


Goldwaschen ist eine Wissenschaft für sich. Wie hält man die Pfanne richtig. Wie viel Wasser soll man in die Pfanne geben. Könner in diesem Gebiet sind unsere Betreuer, die auch schon den ein oder anderen Titel bei den weltweiten Meisterschaften errungen haben.


Original Goldwaschplatz Bodenhaus


im Talschluss Kolm-Saigurn
Staatsmeister Sepp Haslinger ist ein Rauriser Unikat. Man könnte fast sagen der Goldwaschplatz Bodenhaus ist sein 2. Zuhause. Dort schaut er auf das Ausschauen seines Platzes und hilft einem jedem Goldsucher zum Goldfinder zu werden. Ein großzügig angelegter Spielplatz sorgt, dafür dass sich jeder Goldwäscher, ob alt oder jung auf dem original Goldwaschplatz wohl fühlt.

Geöffnet:

Juni - September 2005
Täglich von 9.30 - 17.00 Uhr

Eintritt:

inkl. Goldwaschschüssel und Schaufel
€ 3,- Goldwasch-Lehrgang
Lehrgang pro Person mit Fundgarantie (Sandsack mit Gold), Leihgerät,
Glasröhrchen und Goldwäscher-Urkunde € 6,-

Verleih:

Gummistiefel
€ 1,50 Goldwäscher-Souveniers
Glasröhrchen € 0,50
Glasröhrchen mit 5 Gold-Plättchen € 5,00
Sandsack mit Gold € 5,00 Geschichte



Geschichte zum Goldwaschen

GOLD kommt stets als gediegenes Metall vor. Klumpen von Hirsekorn- oder Haselnußgröße sind die aus den Abenteuerfilmen bekannten „Nuggets“.Die Masse des Goldes in den Tauernbächen sind kleine Körner und Flitter. Das GOLD ist ursprünglich meist in hartem Gestein verteilt. Aber auch härtestes Gestein verwittert, und, da GOLD von Wasser und Luft nicht angegriffen wird, behält es seinen Glanz und seine Farbe auch nach der Verwitterung des Gesteins. Bäche und Flüße führen mit dem Sand und Geröll die freigelegten Goldteilchen mit sich. Wegen der großen Schwere (spez.Gewicht 19) setzt sich das GOLD sehr viel leichter ab als Sand und andere Mineralien. Im Laufe eines Gewässers gibt es Stellen, an denen die Strömungsgeschwindigkeit zwar noch kleines Geröll und Sand bewegt, GOLD aber bevorzugt liegenbleibt. An solchen Stellen, kommt es zu einer Anreicherung von GOLD, man spricht von „Seifen“.
Das „Waschen“ geschieht seit ältester Zeit auf nahezu die gleiche Art und Weise. Es handelt sich stets darum, das Sediment aus Sand und GOLD nochmals in Wasser zu bewegen, sodaß der Sand fortbewegt wird und das GOLD zurückbleibt… Gut Fund!
Das gefundene GOLD geht in den Besitz der Goldwäscher über.